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Samstag, 8. Oktober 2022 um 19:30 Uhr

Making Blues!

Ignaz Netzer mit Chris Rannenberg und Mojo Kilian


Ignaz Netzer ist der lebende Beweis für das, was Musikwissenschaftler schon längst vermuteten: Der Blues kommt aus dem Schwabenland! So urteilte jüngst die Heilbronner Stimme dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis wegen ihm Mississippi-Raddampfer auf dem Neckar gesichtet werden. Und der Saaner Anzeiger aus der Schweiz urteilte: „ Der weißeste Schwarze von ganz Deutschland.“
Ignaz Netzer gründete im zarten Alter von 13 Jahren seine erste Band und gilt heute als DER klassische Bluesmusiker Deutschlands. Seit 1971 gab er weit mehr als 2500 Konzerte in vielen Ländern Europas, u.a. mit Blueslegenden wie Alexis Korner, Champion Jack Dupree, Louisiana Red oder genreübergreifend mit Barbara Dennerlein und Gerhard Polt.
Er veröffentlichte 16 Tonträger und eine DVD. Sehr publikumsnah und augenzwinkernd humorvoll vermittelt Ignaz Netzer Einblicke in die faszinierende Welt schwarzer Musik: Sein Soloprogramm darf man als Crossover-Projekt bezeichnen: Blues, Folk, Ragtime und Gospel nehmen genauso Raum ein wie seine sensiblen, eigenwilligen Eigenkompositionen. Den Sänger, Gitarristen, Harpspieler, Liedermacher und Entertainer bezeichnete das Fachmagazin JAZZ Podium als „Großmeister des klassischen Blues“ die Süddeutsche nannte ihn gar „Bluesmagier“. Neben vielen anderen Preisen wurde er 2014 für den German Blues Award nominiert.
An der Bluesmundharmonika, Gitarre und auch mit Gesang wird er an diesem Abend von dem Frankfurter Ausnahmekönner „Mojo“ Kilian begleitet.
Chris Rannenberg war 1976 gemeinsam mit Todor „Toscho“ Todorovic Mitgründer der Blues Company. Er arbeitete zeitweilig auch mit der Bluesband „Das Dritte Ohr“, die unter anderem Billy Boy Arnold, J. B. Hutto und Eddie Clearwater auf Tourneen begleitete. 1982 zog er nach Chicago, wo er mit John Littlejohn und Jimmy Rogers spielte. Mit dem Saxophonisten Gary Wiggins gründete er das „International Blues Duo“, mit dem er in Europa tourte. Weiterhin war er mit Charlie Musselwhite, Angela Brown, Big Jay McNeely und Torsten Zwingenberger auf Tournee. 1990 zog er nach Kalifornien, wo er mit John Heartsman und mit Buddy Ace auftrat. Zurück in Deutschland gründete er mit Richard Bargel die „Talking Blues Show“. Weiterhin trat er mit Jeanne Carroll auf. Er ist auch auf Alben mit Louisiana Red, Toscho, der „Blues Company“, der „First Class Blues Band“ und der „Matchbox Blues Band“ zu hören. Chris Rannenberg erhielt 2013 den Pinetop-Boogie- Woogie-Award als Bluespianist. Wölfer bewertet ihn als den „Nestor der deutschen Blues- und Boogie-Pianisten“.

Die Veranstaltung findet nach aktuellem Corona-Hygiene Konzept statt. Bitte informieren Sie sich zeitnah.

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Veranstaltungsorte
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